Sport-Logos, Comic-Figuren, Kartenmaterial ... das Internet liefert alles

Für Veranstaltungsplakate oder sogar noch für die eigene Webseite (die Urheber finden ihre Werke dann noch schneller!!!) wird schnell mal gegoogelt und es finden sich da und dort ganz schnell Logos, Grafiken usw., die gekonnt eingesetzt jedes Plakat zum Hingucker machen. Für die eigene Webseite werden Anfahrtswege aus einem Kartenmaterial übernommen. Ist doch einfach! Aber Achtung!!! Alles, was aus dem Internet übernommen wird, muss auch für eine weitere Veröffentlichung frei sein. Ist kein entsprechender Vermerk angegeben, muss der Urheber gefragt werden, ob die Abbildung übernommen werden darf. Wer nicht nachfragt, macht sich laut § 106 "Urhebergesetz" strafbar. Dort steht sinngemäß, dass eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe rechnen muss, wer ohne Einwilligung ein Werk vervielfältigt. Was aber machen?

Man könnte die Grafik verfremden, aber dann muss der Charakter z.B. der Comicfigur nicht mehr erkennbar sein. Farbänderungen allein genügen nicht. Eine völlige Verfremdung muss sein, aber dann kann man eigentlich gleich selbst etwas machen. Im Verein finden sich bestimmt Leute, die zeichnen können oder toll fotografieren können.

Als Nächstes gibt es die Möglichkeit, sich ein Bild herauszusuchen, dass aufgrund einer CC-Lizenz (Creative Commens) von jedem frei genutzt werden darf. Beispielsweise über das Portal "Wikimedia Commons". Aber auch hier ist zu prüfen, welche Angaben gemacht werden müssen, z.B. Nennung des Urhebers.

Merke: Nur der Urheber entscheidet, ob eine Abbildung (Fotos, Grafiken, Karten, Filme, Musik, Texte ...) veröffentlicht werden darf.

24.2.2011

 

Neu: Pumuckl verklagt Tennisclub

Quelle: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/urheberrecht/pumuckl-verklagt-tennisclub-auf-250000-euro-22742682.bild.html (21.2.2012).

"Figuren und Namen, die urheberrechtlich geschützt sind, dürfen nicht ohne Erlaubnis der Rechteinhaber genutzt werden. Anwältin Karoline Seibt (47, Münster): 'Mit dem Namen Michael Jackson sollte nicht öffentlich geworben werden. Einladungen für Kindergeburtstage, die unter anderem ein Bild der Schlümpfe zeigen, sind derzeit für bis zu sieben Personen nach der Rechtssprechung unproblematisch.'"

 

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